Industriekaufmann/frau
Berufliche Aufgaben
Der Industriekaufmann wird in allen Abteilungen eines Industriebetriebes ausgebildet. Er durchläuft während der Ausbildung schwerpunktmäßig die Bereiche Einkauf, Finanzen, Verkauf, Marketing und Absatz, Export, Produktionsplanung, Personal, Controlling, IT, Umwelt oder Logistik und kann nach seiner Abschlussprüfung als Sachbearbeiter in jeder Abteilung - wahlweise nach seinen Neigungen - eingesetzt werden.
Ausbildungsvoraussetzungen
Vorausgesetzt wird ein guter bis sehr guter Schulabschluss (Fachhochschulreife oder Abitur). Ein betriebswirtschaftliches Interesse sowie PC-Kenntnisse sind vorteilhaft.
Ausbildung
Beginnend zum 1. September, Ausbildungsdauer 2 ½ Jahre.
Praktische Ausbildungsinhalte
In den einzelnen Abteilungen des Betriebes werden in der Regel im 2-monatigen Wechsel die Fertigkeiten und Kenntnisse der entsprechenden Berufsbildpositionen vermittelt. Diese sind schwerpunktmäßig Buchhaltungsvorgänge, Auftragssachbearbeitung, Versanddispositionen, Organisation und Auswertung von Marketing-Maßnahmen, Lohn- und Gehaltsabrechnung, Personaldienstleistungen, Anwendung von betriebsspezifischer Hard- und Software, Eingabe und Pflege von Daten und Informationen nach betriebsüblichen Verfahren, Anfertigen von Statistiken, Bedarfsermittlung und Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen.
Theoretische Ausbildungsinhalte
Die theoretische Ausbildung findet in der Berufsschule Wiesbaden statt. Zusätzlicher betrieblicher Unterricht in Buchführung, EDV-Schulungen sowie Prüfungsvorbereitungslehrgänge runden die Ausbildung in unserem Hause ab.
Die Fächer Geschäfts-, Wertschöpfungs-, Leistungserstellungs-, Beschaffungs-, Absatz- sowie Investitions- und Finanzierungsprozesse, Personalwirtschaftliche Aufgaben und Jahresabschluss bilden die Schwerpunkte.
Prüfungen
1. Zwischenprüfung nach dem ersten Ausbildungsjahr
2. Abschlussprüfung Industriekaufmann/frau vor der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden.
Weiterbildungsmöglichkeiten
Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung sind viele Weiterbildungsmöglichkeiten offen. Zu den wichtigsten gehören:
1. Fachwirte
2. betriebswirtschaftliches Studium