Eine rauschende Ballnacht mit Fürst von Metternich
14.05.2009
Prominente Gäste, hochkarätiges Programm, raffiniertes Galadinner
Am vergangenen Samstag fand auf Schloss Johannisberg im Rheingau der Fürst von Metternich-Ball statt. Rund 200 Gäste, darunter viele Prominente aus Politik, Wirtschaft, Sport und Unterhaltung, genossen zusammen mit zahlreichen Medienvertretern auf dem nachweislich ältesten Rieslingweinberg der Welt und vor der prächtigen Kulisse von Schloss Johannisberg ein raffiniertes Dinner, ein hochkarätiges Unterhaltungsprogramm und einen mitreißenden Ball. Nina Ruge führte durch das Programm, Gerd Käfer durch das Riesling-Gala-Menü – und Fürst von Metternich Riesling Sekt durch die ganze Nacht.
Nina Ruge hob zu Beginn des Abends die außergewöhnliche Großzügigkeit des Gastgebers hervor, bei dem eine Einladung noch eine echte Einladung ist. Fürst von Metternich scheint erneut unter Beweis gestellt zu haben, dass Großmut eben nicht nur die Tugend der Könige ist ...
Dr. Hans-Henning Wiegmann, Vorsitzender des Beirats der Fürst von Metternich Sektkellerei, erzählte in der gemeinsamen Eröffnung des Abends mit Nina Ruge kurz von der wechselvollen, spannenden Geschichte des Hauses, das 1816 in die Hand von Clemens Fürst von Metternich kam. Aus Dankbarkeit für sein diplomatisches Kunststück im Rahmen des Wiener Kongresses schenkte ihm Kaiser Franz von Österreich die Rheingauer Domäne Johannisberg, samt Schloss. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss durch Bomben zerstört, doch der Urenkel des Staatskanzlers ließ das Gebäude wieder aufbauen und sorgte für die Fortsetzung des Erfolges des Weingutes und seiner Weine. Übrigens wusste der Kaiser um den Wert der Domäne: Der beschenkte Fürst von Metternich war deshalb verpflichtet, jedes Jahr zehn Prozent der Ernte an das Oberhaupt der regierenden Habsburger abzugeben – eine Verpflichtung, die den Erben des Fürsten bis heute obliegt.
Am Abend des Fürst von Metternich-Balls sorgte das imposante, romantisch gelegene Schloss für den passendsten Rahmen. Der beeindruckende Festsaal mit einer Deckenhöhe von zwei Stockwerken, zeigte sich prächtiger denn je: Blumenschmuck in Weiß und Grün, Bouquets und Bälle aus weißen Rosen, zierten die Tische, die Bühne und die Wände und zauberten eine frische, frühlingshafte und festliche Stimmung. Die um die Bühne gruppierten, in lindgrün-weiß und mit Silber eingedeckten Tische boten einen passenden Rahmen für das Riesling-Menü. Weiße Kerzen leuchteten in den Fensternischen, und ausgefeilte Lichtinstallationen, die den Saal in verschiedene Farben tauchten, setzten die Auftritte der verschiedenen Künstler in Szene.
Zu den Gästen, Freunden und Kunden des Hauses – die Herren im Smoking, die Damen in eleganter Abendrobe – , zählten führende Persönlichkeiten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen, darunter der ehemalige Bundesminister Dr. Norbert Blüm, Bundesminister der Verteidigung Dr. Franz Josef Jung, MdB Dr. Wolfgang Gerhardt, der Honorar-Generalkonsul von Jordanien Helmut Hildebrand sowie der Generalkonsul von Peru Dr. Ernesto Pinto-Bazurco Rittler, die Unesco Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, der Fernsehjournalist Klaus Bresser, die hochschwangere und freudestrahlende Moderatorin Andrea Ballschuh, der ehemalige Fußballnationalspieler Jens Nowotny, die Eiskunstläuferin Tanja Szewczenko sowie Dieter Kürten, Marie-Luise Marjan, Heike Maurer, Liz Baffoe, Anja Schüte und Claus Seibel, die Erfolgsgastronomen Hans-Peter Wodarz und Josef Laggner, um jeweils nur einige Stars und Legenden ihrer jeweiligen Disziplin zu nennen.
Besonders fürstlich durften sich die zwanzig Gewinner des großen Gewinnspiels „Werden Sie Fürst und Fürstin für eine Ballnacht“ fühlen, die die Nacht (oder was davon übrig blieb) im Wiesbadener Grand Hotel Nassauer Hof verbrachten und im exklusiven BMW-Shuttle zum Schloss chauffiert wurden.
Der Abend stand unter der Regie von Enno-Ilka Uhde, einem erfahrenen – und gefragten – Dramaturgen von Großveranstaltungen, der sich der besonderen Location von Schloss Johannisberg mit aller Leidenschaft und Sorgfalt angenommen hat. Große Künstler und liebevolle Details wie in Echtzeit gezeichnete Schattenrisse von Tänzern, die an die Wände projiziert wurden, gingen eine gelungene Symbiose ein. Tanz, Musik, Kunst und Performances inszenierte Uhde zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk. Der Bewegungskünstler Philippe Rives begleitete den ganzen Abend mit seinen Körperinstallationen, und auch die Golden Girls und die Red Girls, Gruppen jeweils gleich gekleideter Ballettschülerinnen, waren von Anfang bis zum Schluss dabei. Sie traten in unterschiedlichen Formationen auf, und ob sie nun tanzten oder als lebende Kunstobjekte posierten – immer sorgten sie durch ihre perfekte Köperbeherrschung für Staunen. Ekatharina Robakidze, ausgebildete klassische Tänzerin aus Georgien, beeindruckte mit Aufführungen, in denen sie Tanz, Pantomime und Schauspiel verband.
Auf die musikalische Unterhaltung – das zweite Standbein eines gelungenen Balls – stimmte das Bläserensemble der Musikhochschule Karlsruhe unter der Leitung von Prof. Werner Schrietter ein, das zur Begrüßung der Gäste, die alle auch mit Applaus empfangen wurden, auf der Empore Renaissance- und Barockmusik spielte. Besonders der natürliche Auftritt des erst 12-jährigen Geigers Lucas Wecker, der von seiner Mutter – sowie seinem Lieblingsstofftier – und am Klavier von Carl-Robert Helg begleitet wurde, begeisterte das illustre Ball-Publikum. Wecker bezauberte sowohl durch seine musikalische Darbietung sowie durch seine fast schon professionelle Lässigkeit, die er im Interview mit Nina Ruge zeigte. Weitere Höhepunkte stellten die von Juanita Lascarro gesungenen Arien dar. Die Sopranistin ist Ensemblemitglied der Oper Frankfurt und hat dort in der Saison 2008/2009 gleich mehrere Mozartpartien inne. Der Bariton Edward Gauntt von der Karlsruher Oper sang beim großen Finale aller Künstler – begleitet durch einen goldenen GlitterRegen – die Arie „Nessun dorma“ und gab damit ein überaus passendes Motto zur anschließenden Ballnacht, in der zur Musik der Dani Felber Band, einer Schweizer Big Band, ausgelassen getanzt wurde.
Für das leibliche – oder besser: sinnliche Wohl – sorgte Gerd Käfer, der die einzelnen Gänge des Dinners auch ansagte und kommentierte. Im Service unterstützten ihn tatkräftig die „Miniköche“ – Teilnehmer eines europaweiten Projekts, in dem Kinder im Alter zwischen 10 und 12 Jahren für das Thema Gesundheit, Ernährung und Umwelt sensibilisiert werden. Das Amuse Geule wurde zusammen mit Fürst von Metternich Rosé Sekt Trocken aus der Magnumflasche serviert. Im weiteren Verlauf des raffinierten Rieslingmenüs hatten lauwarme Wachtelbrüstchen, Krebse im Rieslingssud und Filets vom Almochsen ihren Auftritt. Süßer Abschluss war eine frühlingshafte Komposition aus Erdbeeren. Alle Gänge wurden durchweg von Ersten Gewächsen und weiteren feinen Weinen von Schloss Johannisberg und dem G.H. von Mumm’schen Weingut begleitet. Eine Mitternachtssuppe und ein Käsebuffet stärkten die Tänzer und Tänzerinnen für den Ball, der bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.
Der unangefochtene Star des Abends aber war der Gastgeber, Deutschlands führender und vielfach, auch international ausgezeichneter Premiumsekt. Er trägt den Namen von Clemens Fürst von Metternich, einem Staatsmann und Diplomaten, Weinkenner und Genießer, der nicht nur die weltweit renommierten Schloss Johannisberger Weine weiterentwickelte, sondern frühzeitig das Potenzial moussierender Weine erkannte. Er gab den Anstoß, diese Entwicklung auch auf Schloss Johannisberg mit zu prägen.
Dem Staatsmann, der in turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf bewahrte und auch in Krisenzeiten ein Auge für den Weinberg hatte, hätte dieses fürstliche Fest – eine wahrhaft rauschende Ballnacht – in der prächtigen Kulisse von Schloss Johannisberg, mit dem Sekt, der seinen Namen trägt, als großzügigen Gastgeber, gewiss gut gefallen.
Henkell & Co. Sektkellerei KG
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