Söhnlein Rheingold Sektkellerei GmbH, Wiesbaden

"Kein Wein ist zu kostbar, keine Arbeit zu mühsam für die Bereitung meines Sectes."

Gründer setzt von Anfang an auf beste Grundweine

Die Söhnlein Rheingold Sektkellerei ist ihrem Qualitätsversprechen, das auf den Gründer zurückgeht, bis heute verpflichtet. Johann Jacob Söhnlein, geboren 1827, wird bereits mit 15 Jahren als Lehrling einer Frankfurter Weingroßhandlung in die Geheimnisse der Wein- und Schaumweinherstellung eingeweiht. Mit diesem wertvollen Wissen und sechs Geschäftspartnern gründet er 1864 in Wiesbaden-Schierstein am Rhein die Rheingauer Schaumweinfabrik. Söhnlein, später Alleininhaber, konzentriert sich mit kaufmännischem Weitblick auf Sekt und schließt 1877 einen Vertrag mit der renommierten Fürst von Metternich-Winneburg’schen Domäne Schloss Johannisberg. Diese garantiert seiner Kellerei auf zehn Jahre die Lieferung bester Grundweine. Der Name Johannisberg, der bereits damals unter Weinkennern hohe Wertschätzung besitzt, darf von nun an auf den Etiketten von Söhnleins Erzeugnissen geführt werden.

Richard Wagner steht Pate für Rheingold

Als großer Bewunderer Richard Wagners tauft Söhnlein in Anlehnung an dessen „Ring des Nibelungen“ seinen besten Sekt auf den Namen Rheingold. Der große Komponist kommt seiner Bitte nach, dem edlen Schaumwein auf der Bayreuther Bühne die Weihe zu verleihen. Rheingold wird am 28. März 1876 als erste deutsche Sektmarke amtlich in das deutsche Markenregister eingetragen und so vor Nachahmung geschützt. Im gleichen Jahr erhält der Sekt auf der Weltausstellung in Philadelphia die Grosse Medaille. Höchste Ehrung in einer von Nationalgefühl geprägten Zeit erfährt die Marke von Kaiser Wilhelm I. Dieser verfügt, „dass fortan und für alle Zeit beim Vollzug des Taufaktes beim Stapellauf deutscher Kriegsschiffe nur die Marke Rheingold zur Verwendung zu kommen habe.“ Der Norddeutsche Lloyd in Bremen nimmt Rheingold als erste und einzige deutsche Sektmarke in seine Getränkekarten auf. Andere Schifffahrtslinien folgen und verbreiten die Marke Rheingold rund um den Globus. In den 90er-Jahren des 19. Jahrhunderts ist aufgrund des großen Erfolges ein Neubau erforderlich. Für die großzügige Kellerei in Wiesbaden-Schierstein nimmt sich der Architekt Alfred Schellenberg das Kloster Eberbach zum Vorbild.

Skandal auf Schiffstaufe sorgt für beste Werbung

Ein bizarrer Rechtsstreit bringt die Marke international weiter ins Gespräch: Als die in New York gebaute kaiserliche Yacht Meteor traditionsgemäß mit Rheingold getauft werden soll, schiebt eine Champagnerkellerei der Patin Alice Roosevelt, Tochter des US-Präsidenten, angeblich eine Flasche ihrer Marke unter. Oder ist das nur Legende? Ein Anzeigenkrieg der beiden Erzeuger mit Behauptungen und Dementis folgt. Söhnlein gewinnt den Rechtsstreit und profitiert darüber hinaus vom großen Presserummel. Überhaupt erkennt das Unternehmen zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Bedeutung von Werbung und lässt künstlerische Anzeigen gestalten, die unter anderem in der Zeitschrift „Jugend“ erscheinen und zu Dokumenten des neuen Jugendstils werden.

Verträge sichern langfristig Grundweinqualität

Nach dem Tod von Johann Jacob Söhnlein im Jahr 1912 übernimmt sein Sohn Friedrich Wilhelm die Geschäfte. Nach mehreren Namensänderungen heißt die Kellerei, die sich inzwischen komplett in Familienbesitz befindet, ab 1922 Söhnlein Rheingold AG. Emma Söhnlein-Pabst, Friedrich Wilhelms Ehefrau, hat ab 1924 Sitz und Stimme im Aufsichtsrat, bringt ihr Vermögen in das Unternehmen ein und ist acht Jahre später Inhaberin. Die Kellerei erneuert 1934 ihren Vertrag mit der Fürst von Metternich-Winneburg’schen Domäne zur Sicherung einer hochwertigen Grundweinqualität. Gleichzeitig erwirbt sie die Erlaubnis zur Verwendung des Schloss Johannisberger Cabinet-Weinetiketts sowie der Halsschleife mit dem Wappen des Fürst von Metternich- Winneburg’schen Hauses – der Ursprung des heutigen Fürst von Metternich.

Zukunftsfähig durch Sortimentserweiterung und Fusion

Nach dem Zweiten Weltkrieg, in den 50er- und 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts, öffnen sich breitere Gesellschaftsschichten für den Sektkonsum. Das Haus Söhnlein bietet bereits zu dieser Zeit für jeden Anspruch und Geldbeutel das passende Produkt: Neben der Traditionsmarke Rheingold und dem Premiumerzeugnis Fürst von Metternich kommt die neue Konsummarke Söhnlein Brillant auf den Markt, die mit dem „Söhnlein vom Söhnlein“ wirbt und ihre einzigartige Erfolgsgeschichte startet. 1987 verkünden die ehemaligen Wettbewerber Söhnlein Rheingold KG und Henkell & Co. ihren Zusammenschluss, um als starker Verbund noch besser auf die jeweiligen Marktanforderungen reagieren zu können. Im Jahr 2004, pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum, hat die Marke Söhnlein Brillant die Rekordzahl von 900 Millionen Flaschen abgesetzt. Das neue Jahrtausend beginnt mit der Erweiterung auf aktuelle Sektmarkttrends: Zeitgemäße Geschmacksrichtungen machen Söhnlein Brillant fit für die Zukunft. Auch der 2009 eingeführte Söhnlein Brillant Alkoholfrei Rosé trifft zielsicher den Geschmacksnerv der Verbraucher, die ihn prompt zum Produkt des Jahres küren.

Mit der Neueinführung von Söhnlein Brillant Mild belegte die Erfolgsmarke 2011 erneut ein Gespür für eine zeitgemäße Erweiterung des Angebots. Die Lebensmittelpraxis kürte auch diesen Neuzugang der Markenfamilie Söhnlein Brillant zum Produkt des Jahres (Gold).

  • Söhnlein Rheingold: Die Söhnlein Rheingold Sektkellerei ist ihrem Qualitätsversprechen, das auf den Gründer zurückgeht, bis heute verpflichtet.
  • Die 1864 gegründete Söhnlein Rheingold Sektkellerei GmbH prägt mit ihren Marken seit über 130 Jahren deutsche Sektgeschichte.

    Anfangs mit Söhnlein Rheingold, dessen Name auf Richard Wagners Oper zurück zu führen ist und seit 1964 mit der Erfolgsmarke Söhnlein Brillant, ist die Kellerei stets im Zentrum des Sektgeschehens.

    Webseite
    www.soehnlein.de

  • Söhnlein Brillant Mild ist das honigsüße Prickeln auf der Zunge, der fruchtige Geschmack nach Apfel und Mirabelle und der verführerische Duft bunter Blüten!

    Für heiße Tage oder laue Nächte, alleine, zu zweit oder mit vielen. Klassisch elegant oder cool im Longdrinkglas auf Eis.

    Söhnlein Brillant Mild ist der perfekte Sekt für den Sommer.

  • Johann Jacob Söhnlein, der 1864 die „Rheingauer Schaumweinfabrik“ gründete, liebte die Künstlerwelt und den Theater-Donner. Als er Richard Wagner kennenlernte, bat er ihn um die Erlaubnis, seinen besten Sekt „Rheingold“ nennen zu dürfen. Wagner stimmte zu.
  • Johann Jacob Söhnlein, der 1864 die „Rheingauer Schaumweinfabrik“ gründete, liebte die Künstlerwelt und den Theater-Donner.

    Als er Richard Wagner kennenlernte, bat er ihn um die Erlaubnis, seinen besten Sekt „Rheingold“ nennen zu dürfen. Wagner stimmte zu.